Berechnung der Verdachtsperioden (Périodes suspectes)

Beginn und Ende der Verdachtsfristen

Die Verdachtsfristen sind rückwärts vom Zeitpunkt der Pfändung (ergebnislose oder ungenügende Pfändung, die zur Ausstellung des Pfändungsverlustscheins geführt hat) bzw. Konkurseröffnung zu berechnen.

Dauer der Verdachtsfristen

Bei der Schenkungsanfechtung ein Jahr
Bei der Überschuldungsanfechtung ein Jahr
Bei der Absichtsanfechtung fünf Jahre

Bei den Verdachtsfristen werden  nicht mitberechnet (vgl. Art. 288a SchKG):

  • die Dauer eines vorausgegangenen Nachlassverfahrens
  • die Dauer eines Konkursaufschubs
  • bei der konkursamtlichen Liquidation einer Erbschaft die Zeit zwischen dem Todestag und der Anordnung der Liquidation
  • die Dauer der vorausgegangenen Betreibung

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