Verwirkung (Art. 292 SchKG)

Die Verwirkung des Anfechtungsrechts führt zum Untergang des betreffenden Rechts. Diese Wirkung beschränkt sich nur auf das Vollstreckungsverfahren, welches das Anfechtungsrecht ausgelöst hat (bei der Ausstellung eines weiteren Pfändungsverlustscheins kann also dieselbe Rechtshandlung angefochten werden).

Die Verwirkungsfrist beginnt mit der Entstehung des Anfechtungsrechts, d.h.

  • Zeitpunkt, an dem der Pfändungsverlustschein zugestellt wird oder
  • Zeitpunkt, an dem der Konkurs eröffnet wird

Die Verwirkungsfrist endet mit Ablauf von zwei Jahren.

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